Behandlungsoptionen

Außerhalb dieser Studie gibt es verschiedene Ansätze die Frühgeborenenretinopathie zu behandeln:

Seit den 1990er Jahren gilt die Laserkoagulation als Standardtherapie zur Behandlung der Frühgeborenenretinopathie. Dabei werden die Bereiche der Netzhaut, in denen noch keine Gefäße ausgebildet sind, mit einem Laser behandelt. Als Folge dieser Methode vernarben diese Bereiche, eine weitere Gefäßentwicklung in diesen Bereichen der Netzhaut wird verhindert.

Außerdem besteht die Möglichkeit zur Injektion eines anderen VEGF-Inhibitors, (Bevacizumab (Avastin®)). Dieser Wirkstoff ist allerdings weder für die Anwendung am Auge, noch für die Anwendung bei Kindern zugelassen und die Behandlung erfolgt zumeist im Rahmen sogenannter Heilversuche.

Im Rahmen der CARE-ROP Studie wird der VEGF-Inhibitor Ranibizumab (Lucentis®) eingesetzt. Dieser Wirkstoff ist seit 2006 für die Behandlung verschiedener Augenerkrankungen bei Erwachsenen zugelassen. Bisher wurde er nur vereinzelt bei Kindern zur Behandlung der Frühgeborenenretinopathie verwendet, und nicht im Rahmen einer klinischen Prüfung untersucht.